Die Route 2018

Jedes Jahr am letzten Samstag von August wird im luxemburgischen Städtchen Diekirch mit dem Glockenschlag um 7.00 Uhr der Startschuss gegeben für eine neue Ausgabe von Diekirch-Valkenswaard. Die Teilnehmer starten ihren Weg nach Valkenswaard und folgen seit 2017 eine komplett neue und vollständig ausgeschilderte Route. Die Route von 2018 (die Jubiläumsausgabe) ist wieder eine verbesserte Variante davon. In der holländischen Version (> De tocht) gibt es detaillierte Streckenbeschreibungen und die GPS-tracks 2018.

Zuerst wird nach dem Start in Diekirch via Tandel/Fouhren Kurs gesetzt nach Roth an der Our (10km). Kurz davor ist die luxemburgisch-deutsche Grenze passiert. Auf deutschem Grundgebiet durchkreuzen die Teilnehmer die Eifel. Sie bleiben in Deutschland, wo sie viele, schöne Ortschaften streifen. Die Teilnehmer durchfahren unter anderem Herbstmühle (=24km), Arzfeld (=36km) und Pronzfeld (=48km).

Bevor der erste Kontrollposten erreicht wird, hat man schon einen beachtlichen Anstieg gemacht zum höchsten Punkt der Tour, dem „Schwarzen Mann“ (auf 710m). Dort, in Gondenbrett, kann man ausruhen bei einer gemütlichen Blockhütte „Zum Schwarzen Mann“ (=63km), wo Familie Hillen in ihrem Restaurant – für Folger, die möchten – ein herrliches Frühstück vorbereitet hat. Diejenigen, die sich eben umschauen wollen – eine besondere Gelegenheit – beim großen Parkplatz sowie bei der Blockhütte liegt eine prächtige Umgebung mit fantastischen Wander- und Skirouten. Die Teilnehmer erhalten hier ihre erste Versorgung und Kontrollscan.

Nach dem Verlassen dieses Kontrollpostens verfolgen die Teilnehmer ihren Weg auf schönen und ruhigen Wegen durch eine wundervoll hüglige Landschaft. Die Dörfer, die sie passieren sind klein – Schleiden ist eine bescheidende Ausnahme (=98km). Danach steht im Ort Simmerath der nächste Kontrollposten. In Lammersdorf vor der Tür von (Café-)Bäckerei Prümmer (=122km) ist Kontrollposten Nr. 2 eingerichtet. Der Bäcker hat seinen Ofen angefeuert und backt herrliche Flammkuchen – mit Kaffee, Tee und anderen Getränken. Er erwartet uns.

Nach dieser Versorgung erwartet die Teilnehmer noch etwas: die 8km lange, steile Abfahrt nach Mülartshütte. Vorsicht ist hier geboten! Danach… geht es immer bergab bis nach Valkenswaard. Trotz des Gedanken, dass wir nun in ein reges, städtischen Gebiet rund Aachen kommen, leiten wir die Teilnehmer um die Stadt Aachen durch schöne, kleine Dörfer wie Gressenich, Eschweiler, Aldenhoven und Setterich. Nachfolgend fährt man entlang der deutsch-niederländischen Grenze via Frelenberg nach Geilenkirchen. Eben etwas weiter beim Musikpark – nach Geilenkirchen (=181km) – haben wir einen schönen 3. Kontrollposten eingerichtet. Das Gebäude des Musikpark ist – drinnen – sicher eine Besichtigung wert.

Das Trajekt hiernach – die nächsten 20km – ist noch immer über deutsches Grundgebiet resp. Rheinland Westfalen (Kreis Heinsberg). Die Route leitet die Teilnehmer weiter durch die kleinen Dörfer Gilrath, Birgden, Harzelt, Broichhoven, Saeffelen und Isenbruch zur deutsch-niederländischen Grenze (=200km) bei Nieuwstad. Man fährt dann die ersten Kilometer durch ein großes offenes Gelände; es kommt viel Wind von vorn; das ist – gratis – zur Kompensation der Bergabfahrt!

Wir bleiben nur kurz in den Niederlanden. Mit nur noch etwas mehr als 60km zum Ziel, durchqueren wir das schmalste Stückchen der Niederlande in Limburg (durch Susteren und Roosteren) und erreichen die Grenze und die Maas (=209km) zum belgischen Maaseik. Auch hier vermeiden die Teilnehmer größtenteils die Stadt und fahren an der Südseite zum 4ten Kontrollposten in Neeroeteren (=220km).

Wenn wir dann zum letzten Mal – bei „Sporthal de Borg“ (mit gemütlicher Terrasse) komplett versorgt sind und unser übriggebliebenes Adrenalin mobilisieren, um die letzten 42km bis zum Finish zu vollenden, haben wir noch eine schöne Route (größtenteils) entlang der Zuid-Willemsvaart in Petto. Wir durchfahren unterwegs die bekannten Orte der Region wie Bree, Bocholt, Lozen, Hamont und Achel. Auf dem Weg durch die Achelse Kluis, den Abdijweg und in der letzten Kurve bei Café Zomerhof zum Maastrichterweg, können wir uns – mit nur noch 6km voraus – vorbereiten auf einen überwältigenden Empfang und das Ziel in Valkenswaard (=262km).

Für diejenigen, die es noch nicht wissen, …. wir machen noch eine schöne Runde auf dem Markt entlang der Terrassen, über das Podium, um mit Schaudern über dem Rücken und Klößen in der Kehle dem Spokesman Frage und Antwort zu stehen. Die Tour ist vollendet.

Jedes Jahr wieder werden die Radfahrer so auf festliche Weise und durch viel Publikum empfangen. Die ersten Teilnehmer werden diesen Endpunkt um ungefähr 14.30 Uhr erreichen. Nach dem Rundgang über den Markt gehen die Teilnehmer mit dem Fahrrad an der Hand ins Café „De Bel“, wo an jeden Teilnehmer der die Tour vollendet hat, eine schöne Erinnerungstrophäe überreicht wird.

Wegen der 40sten Ausgabe gibt es ein extra großes Fest und sind auf dem Markt spezielle Angebote vorhanden. Alle sind herzlich willkommen!